Kunststofftechnik

Fachliche Qualifizierung Einrichter Spritzgießproduktion

Dauer

10 Tage

Kurzbeschreibung

Dieser Lehrgang beinhaltet sowohl theoretische, als auch praktische Ausbildungsinhalte und setzt sich dabei aus untenstehenden Themengebieten zusammen.

Qualifizierungsinhalte

Grundlagen der Spritzgießmaschinentechnik

– Überblick über Spritzgießmaschinentypen und Einsatzbereiche
– Grundfunktionen und Zusammenwirken der Baugruppen
– Funktionen und Einrichtungen der Schließeinheit
– Prinzip und Funktion der Spritzeinheit

Werkzeugbezogenes Grundverständnis

– Grundaufbau von Spritzgießwerkzeugen
– Funktion von Anguss- und Heißkanalsystemen
– Einfluss der Werkzeugtemperierung auf den Prozess
– Grundlagen der Entlüftung und Entformung
– Abgrenzung Werkzeugzuständigkeit Maschinenführer / Einrichter

Periphere Anlagen

– Funktion und Bedienung peripherer Anlagen
– Materialförder- und Trocknungsanlagen
– Temperiergeräte
– Entnahme- und Handhabungseinrichtungen
– Überwachung der Peripherie im laufenden Betrieb

Einrichten einer Spritzgießmaschine

– Überprüfung der Maschinen- und Betriebssicherheit
– Materialbereitstellung und Materialprüfung
– Systematisches Rüsten von Spritzgießwerkzeugen
– Anschluss und Einstellung peripherer Anlagen
– Einstellung der grundlegenden Maschinen- und Prozessparameter
– Strukturiertes Anfahren der Spritzgießmaschine
– Beurteilung der Formteilqualität
– Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung wahrend des Rüstprozesses
– Grundlagen der Programmierung eines 3-Achs-Roboters

Spritzgießprozess – Überwachen und Beeinflussen

– Bedeutung zentraler Prozessparameter (Massetemperatur, Spritzdruck, Kühlzeit)
– Ermittlung von Einstellparametern und Prozessgrößen
– Einflussgrößen auf die Bauteilequalität
– Durchführung zulässiger Parameterkorrekturen gemäß Vorgabe

Formteilprüfung und Fehlererkennung

– Sichtprüfung von Spritzgießteilen
– Erkennen typischer Formteilfehler
– Zuordnung möglicher Ursachen (Maschine, Material, Prozess)
– Überwachung und Anpassung des Spritzgießprozesses

Maschinenbedienung und Programmierung

– Einweisung in die Bedienoberflächen von Spritzgießmaschinen der Hersteller:

               Arburg, Battenfeld, Demag, KraussMaffei, Engel

– Inhalt und Zusammensetzung von Programmzyklen
– Einlesen, Anpassen und Speichern von Maschinenprogrammen
– Parametereingabe für Materialförder-, Trocknungs- und Temperieranlagen

Qualitätskontrolle

– Durchführung der Qualitätskontrolle gemäß Prüfplan
– Umgang mit Prüfmitteln
– Dokumentation der Prüfergebnisse
– Einhaltung von Qualitäts- und Prozessfreigaben

Praxisphase

– Überwachung des Spritzgießprozesses in der Serienfertigung
– Mitarbeit bei der Fertigung von Kleinserien
– Sicherstellung eines stabilen Produktionsablaufs
– Zusammenarbeit mit Einrichtern und Instandhaltung

 

Fachliche Qualifizierung Maschinen- und Anlagenführung Spritzgießproduktion

Dauer

5 Tage

Kurzbeschreibung

Die Schulung vermittelt Grundlagen der Spritzgießtechnik, sichere Maschinenbedienung, Prozessüberwachung sowie Qualitätskontrolle und Praxis in der Serienfertigung.

Qualifizierungsinhalte

Grundlagen der Spritzgießmaschinentechnik

– Überblick über Spritzgießmaschinentypen und Einsatzbereiche
– Grundfunktionen und Zusammenwirken der Baugruppen
– Schließeinheit (Funktionen und Einrichtungen)
– Spritzeinheit (Prinzip und Funktionen)

Werkzeugbezogenes Grundverständnis

– Grundaufbau von Spritzgießwerkzeugen
– Funktion von Anguss- und Heißkanalsystemen
– Einfluss der Werkzeugtemperierung auf den Prozess
– Grundlagen der Entlüftung und Entformung
– Abgrenzung Werkzeugzuständigkeit Maschinenführer / Einrichter

Periphere Anlagen

– Funktion und Bedienung peripherer Anlagen
– Materialförder- und Trocknungsanlagen
– Temperiergeräte
– Entnahme- und Handhabungseinrichtungen
– Überwachung der Peripherie im laufenden Betrieb

Bedienung einer Spritzgießmaschine

– Sicheres Bedienen der Spritzgießmaschine
– Arbeiten mit freigegebenen Maschinenprogrammen
– Starten, Stoppen und Überwachen des Produktionsprozesses
– Einhaltung von Sicherheits- und Betriebsanweisungen

Spritzgießprozess – Überwachen und Beeinflussen

– Bedeutung zentraler Prozessparameter (Massetemperatur, Spritzdruck, Kühlzeit)
– Überwachung des Prozesses anhand vorgegebener Parameter 
– Erkennen von Prozessabweichungen
– Durchführung zulässiger Parameterkorrekturen gemäß Vorgabe

Formteilprüfung und Fehlererkennung

– Sichtprüfung von Spritzgießteilen
– Erkennen typischer Formteilfehler
– Zuordnung möglicher Ursachen (Maschine, Material, Prozess)
– Meldung von Abweichungen an Einrichter oder Schichtführer

Qualitätskontrolle

– Durchführung der Qualitätskontrolle gemäß Prüfplan
– Umgang mit Prüfmitteln
– Dokumentation der Prüfergebnisse
– Einhaltung von Qualitäts- und Prozessfreigaben

Praxisphase

– Überwachung des Spritzgießprozesses in der Serienfertigung
– Mitarbeit bei der Fertigung von Kleinserien
– Sicherstellung eines stabilen Produktionsablaufs
– Zusammenarbeit mit Einrichtern und Instandhaltung

IHK-Fachkraft für Spritzgießtechnik

Dauer

12 Wochen (480 Stunden in Vollzeit)

Kurzbeschreibung

In der Weiterbildung zur Fachkraft für Spritzgießtechnik (IHK) erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer fundiertes Wissen in der Spritzgießtechnik oder können vorhandene Kenntnisse erweitern und vertiefen.
Führungskräfte, die nicht notwendigerweise aus der Kunststoffbranche kommen, aber zusätzliche Fachkenntnisse benötigen, erwerben das notwendige Wissen um die Prozesse des Spritzgießens.

 

Qualifizierungsinhalte

Modul 1: Werkstoffkunde und Spritzgießtechnologie (40 Stunden)

– physikalische und chemische Grundlagen der Kunststofftechnik
– Kunststoffchemie, Rohstoffe, Polymersynthese
– physikalische und Prozess-Eigenschaften
– Praktikum Werkstoffkunde

Modul 2: Spritzgießtechnik (80 Stunden)

– Aufbau und Baugruppen von Spritzgießmaschinen
– Aufbau von Spritzeinheit, Schließeinheit, Werkzeug, Steuerung
– Aufbau Elemente, und Funktionen im Spritzgießwerkzeug
– Verfahrensablauf und –parameter beim Spritzgießen
– Praktikum Spritzgießtechnik

Modul 3: Einrichten von Spritzgießmaschinen (80 Stunden)

– Mathematik, Mechanik, Physik, Spritzgießprozess
– Werkzeugeinbau und Werkzeugwechsel
– Einrichten der Spritzeinheit
– Praktikum SGM-Einrichtung

Modul 4: Prozessoptimierung Spritzgießen (80 Stunden)

– Werkstoffkunde, Prozessparameter, Verarbeitungsrichtlinien von Kunststoffen
– Prozessparameter und Prozessoptimierung
– Praktikum Prozessoptimierung

Modul 5: Peripherietechnik (80 Stunden)

– Aufbau und Wirkungsweise aller technischen Systeme für den Spritzprozess
– Parameteränderung an Misch- und Dosiertechnik
– Theorie und Praxis von Gabelstapler, Kranen und Hebezeugen
– Roboter- und Peripheriesysteme der SGM
– Praktikum Peripherietechnik

Modul 6: Programmierung von Spritzgießmaschinen (80 Stunden)

– Einweisung in die Bedienoberflächen von Spritzgießmaschinen der Hersteller:

                 Arburg, Battenfeld, Demag, KraussMaffei

– Prozessparameter und Programmzyklen
– Einrichten und Anfahren einer SGM
– Programmierung und Programm-Modifizierung
– Prozess- und Qualitätsoptimierung
– Handhabung und Überwachung des Spritzprozesses
– Fehlermeldungen, Qualitätsprüfverfahren und Maßnahmen zur Qualitätsicherstellung
– Praktikum SGM-Programmierung

Modul 7: Erkennen und Vermeiden von Spritzgießfehlern (40 Stunden)

– Statistik, Qualitätssicherung, Werkstoffkunde
– Spritzgießprozess und Werkzeugtechnik
– Ursachen von Spritzgießfehlern, Methodik und Fehlersuche
– Praktikum

Abschluss:

Zertifikat der Industrie- und Handelskammer Südthüringen

 

Kompaktkurs Spritzgießtechnik

Dauer

3 Wochen

Kurzbeschreibung

Der Kompaktkurs Spritzgießtechnik vermittelt umfassendes Wissen und praktische Fähigkeiten, um den Spritzgießprozess effizient und qualitativ hochwertig zu gestalten. Das Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, den Spritzgießprozess selbstständig zu planen, einzurichten und zu optimieren, um hochwertige Kunststoffteile effizient herzustellen. Der Kurs hat einen Praxisanteil von 70 %, sodass die Teilnehmer das Gelernte auch direkt praktisch anwenden können.

 

Qualifizierungsinhalte

Werkstofftechnik

– Aufbau, Struktur und Synthese von Kunststoffen
– Wesentliche Eigenschaften verschiedener Kunststoffe
– Materialvorbehandlung und Trocknungstechniken
– Rheologie und Fließverhalten von Kunststoffen

Spritzgießmaschinentechnik

– Überblick über Maschinentechnologie
– Wesentliche Baugruppen einer Spritzgießmaschine
– Schließeinheit (Zuhaltesystem, Auswerfer, etc.)
– Spritzeinheit (Schneckengeometrie, Düse, etc)

Werkzeugtechnik

– Aufbau von Spritzgießwerkzeugen
– Anguss- und Heißkanalsysteme
– Werkzeugarten
– Werkzeugtemperierung
– Werkzeugentlüftung
– Entformung

Einrichten einer Spritzgießmaschine

– Überprüfung einer Maschinenfunktionstüchtigkeit
– Materialbereitstellung
– Systematisches Rüsten des Spritzgießwerkzeuges
– Einstellung grundlegender Parameter
– Anfahren der Maschine
– Überprüfung der Qualität der Formteile
– Fehlerdiagnose und –behebung beim Rüsten
– Grundlagen der Programmierung eines 3-Achs-Roboters

Prozess

– Ermittlung von Einstellparametern und Prozessgrößen
– Einflussgrößen auf die Bauteile
– Überwachung der Spritzgießprozesses
– Sicherstellung der Reproduzierbarkeit

Formteilfehler

– Erkennen grundlegender Fehlerbilder
– Ursachenanalyse
– Anpassung der Einstellparameter zur Fehlerbehebung

 

Maschinenkunde Kunststofftechnik

Dauer

3 Tage

Kurzbeschreibung

Der Lehrgang vermittelt grundlegende Kenntnisse zum Aufbau, zur Funktion und zum sicheren Umgang mit Spritzgießmaschinen. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Baugruppen, deren Zusammenwirken sowie grundlegende technische Systeme kennen.

 

Qualifizierungsinhalte

Grundlagen der Spritzgießmaschinentechnik

– Überblick über Spritzgießmaschinentypen und Einsatzbereiche
– Grundfunktionen und Zusammenwirken der Baugruppen
– Funktionen und Einrichtungen der Schließeinheit
– Prinzip und Funktion der Spritzeinheit

Technische Systeme und Peripherie

– Kühl- und Temperiersysteme
– Materialförder- und Trocknungsanlagen
– Druckluftversorgung
– Zusammenwirken von Maschine und Peripherie

Sicherheit und Bediengrundlagen

– Schutzeinrichtungen an Maschinen
– Grundlegende Bedienfunktionen
– Überblick über Maschinensteuerung
– Verhalten bei Störungen
 

Qualifizierungsprogramm Spritzgießmaschinentechnik und Prozessführung

Dauer

5 Tage

Kurzbeschreibung

Die Qualifizierung vermittelt fundierte Kenntnisse im Einrichten, Bedienen und prozessorientierten Führen von Spritzgießmaschinen einschließlich Peripherie und Werkzeugtechnik. Schwerpunkte sind strukturierte Inbetriebnahme, Prozessüberwachung und -optimierung, Fehlerdiagnose, Programmierung sowie qualitätsgerechte Serienfertigung.

 

Qualifizierungsinhalte

Grundlagen der Spritzgießmaschinentechnik

– Überblick über Spritzgießmaschinentypen und Einsatzbereiche
– Grundfunktionen und Zusammenwirken der Baugruppen
– Funktionen und Einrichtungen der Schließeinheit
– Prinzip und Funktion der Spritzeinheit

Periphere Anlagen

– Funktion und Bedienung peripherer Anlagen
– Materialförder- und Trocknungsanlagen
– Temperiergeräte
– Entnahme- und Handhabungseinrichtungen
– Überwachung der Peripherie im laufenden Betrieb

Einrichten einer Spritzgießmaschine

– Materialbereitstellung und Materialprüfung
– Anschluss und Einstellung peripherer Anlagen
– Einstellung der grundlegenden Maschinen- und Prozessparameter
– Strukturiertes Anfahren der Spritzgießmaschine
– Beurteilung der Formteilqualität
– Fehlerdiagnose und Fehlerbehebung während des Rüstprozesses
– Grundlagen der Programmierung eines 3-Achs-Roboters

Spritzgießfehler

Dauer

3 Tage

Kurzbeschreibung

Die Schulung vermittelt fundiertes Wissen über die Ursachen und Vermeidung von Spritzgussfehlern, um die Qualität der gefertigten Kunststoffteile zu verbessern. Der Fokus liegt auf theoretischen Grundlagen sowie einem hohen Praxisanteil von ca. 35 %.

 

Qualifizierungsinhalte

Werkstofftechnik

– Aufbau, Struktur und Synthese von Kunststoffen
– Wesentliche Eigenschaften verschiedener Kunststoffe
– Materialvorbehandlung und Trocknungstechniken
– Rheologie und Fließverhalten von Kunststoffen

Prozess und Werkzeug

– Grundlagen des Spritzgießprozesses
– Einflussgrößen und Bauteilqualität
– Formteilprozess und Einstellparameter
– Werkzeugtemperierung und deren Bedeutung

Formteilfehler

– Arten von Fehlern im Spritzguss (z.B. Oberflächenfehler, Verzug, Einschlüsse)
– Ursachen für die Entstehung dieser Fehler
– Optimale Einstellparameter zur Fehlervermeidung
– Maßnahmen und Abhilfemaßnahmen bei Fehlern

Praxisanteil:

Der praktische Teil umfasst Übungen und Fallbeispiele, um die theoretischen Kenntnisse direkt anzuwenden und die Fehlerquellen im realen Produktionsprozess zu erkennen und zu beheben.

Werkstoffkunde Kunststofftechnik - Struktur, Eigenschaften und Identifikation


Dauer

3 Tage

Kurzbeschreibung

Die Schulung vermittelt kompakte Grundlagen der Kunststofftechnik mit Fokus auf Werkstoffverständnis, Eigenschaften und Verarbeitung. Ziel ist es, Kunststoffe sicher zu unterscheiden, deren Verhalten im Verarbeitungsprozess zu verstehen und grundlegende materialtechnische Zusammenhänge einzuordnen.

 

Qualifizierungsinhalte

Grundlagen der Kunststofftechnik

– Definition und Einteilung von Kunststoffen
– Unterschiede zwischen Thermoplasten, Duroplasten und Elastomeren
– Aufbau von Makromolekülen
– Überblick über Polymerisationsverfahren
– Historische Entwicklung

Chemischer Aufbau und Struktur

– Monomere und Polymere
– Polymerisation, Polykondensation, Polyaddition
– Molekülstruktur (linear, verzweigt, vernetzt)
– Amorph und teilkristallin
– Einfluss der Struktur auf Eigenschaften

Werkstoffeigenschaften:

Mechanische Eigenschaften

– Zugfestigkeit
– Elastizitätsmodul
– Schlagzähigkeit
– Härte

Thermische Eigenschaften

– Glasübergangstemperatur (Tg)
– Schmelztemperatur
– Wärmeausdehnung
– Wärmeformbeständigkeit

Chemische und elektrische Eigenschaften

– Medienbeständigkeit
– Isolationsverhalten

Verarbeitung von Kunststoffen (Überblick)

– Spritzgießen
– Extrusion
– Blasformen
– Thermoformen
– Wichtige Verarbeitungsparameter (Temperatur, Druck, Kühlung, Schwindung)

Werkstoffauswahl und Kunststoffarten

– Eingenschaften und Einsatzbereiche wichtiger Kunststoffe (PE, PP, PVC, PS, PET, PA, PMMA, ABS)
– Zusammenhang zwischen Werkstoff, Anwendung und Beanspruchung

Recycling und Nachhaltigkeit

– Werkstoffliches Recycling
– Kennzeichnung von Kunststoffen
– Grundlagen der Kreislaufwirtschaft

Praxisanteil Kunststofferkennung

Der praktische Teil umfasst Übungen zur Identifikation verschiedener Kunststoffe anhand von:

– Sichtprüfung
– Dichtebestimmung
– Brennprobe (theoretische Auswertung)
– Vergleich typischer Materialmerkmale

Ziel ist es, Kunststoffe sicher zu unterscheiden und materialtypische Eigenschaften zu erkennen.

 

Werkzeugtechnik im Spritzguss


Dauer

5 Tage

Kurzbeschreibung

Der Lehrgang vermittelt grundlegende Kenntnisse der Werkzeugtechnik im Spritzguss. Schwerpunkt sind Aufbau, Funktion und Wirkungsweise von Spritzgießwerkzeugen sowie deren Einfluss auf Prozesssicherheit und Bauteilqualität. Die Teilnehmenden lernen Werkzeuge zu beurteilen, zu handhaben und produktionsgerecht einzusetzen.

 

Qualifizierungsinhalte

Grundlagen der Spritzgießwerkzeugtechnik

– Aufbau und Funktionsprinzip von Spritzgießwerkzeugen
– Fest- und Bewegungsseiten im Werkzeug
– Kavitäten, Formeinsätze und Kernsysteme
– Zusammenwirken von Werkzeug und Spritzgießmaschine

Anguss- und Verteilsysteme

– Angussarten und deren Funktion
– Kaltkanal- und Heißkanalsysteme
– Einfluss des Angussystems auf Prozess und Bauteilqualität
– Optimierung von Fließwegen und Füllverhalten

Entlüftung und Entformung

– Bedeutung der Werkzeugentlüftung
– Entformungsschrägen und Auswerfersysteme
– Mechanische und hydraulische Auswerfersysteme
– Vermeidung typischer Entformungsfehler

Werkzeugtemperierung

– Aufbau von Temperiersystemen
– Wärmehaushalt und Kühlkanalführung
– Einfluss der Werkzeugtemperatur auf Zykluszeit und Qualität
– Zusammenhang zwischen Temperierung und Verzug

Werkzeugverschleiß und Instandhaltung

– Ursachen von Verschleiß im Spritzgießwerkzeug
– Werkstoff- und beschichtungsbedingte Einflüsse
– Reinigung und Pflege von Werkzeugen
– Erkennen werkzeugbedingter Fehlerbilder

Fehleranalyse und Praxisbezug

– Bewertung von Formteilfehlern im Werkzeugkontext
– Ursachenanalyse: Werkzeug – Material – Prozess
– Ableitung einfacher Korrekturmaßnahmen
– Fallbeispiele aus der Produktion