weitere Lehrgänge
Berechtigung zum Steuern von Brückenkranen (Kranschein)
Dauer
2 Tage
Kurzbeschreibung
Die Ausbildung erfolgt nach dem DGUV Grundsatz 309-003. Der Lehrgang umfasst die theoretische sowie praktische Ausbildung zum Erlangen der Berechtigung zur Steuerung von Brückenkranen.
Zum Abschluss der beiden Lehrgangstage erfolgt eine Prüfung.
Qualifizierungsinhalte
– Einleitung, Gliederung, Anforderung
– Rechtliche Grundlagen
– Kranarten
– Verantwortung und Haftung
– Lastaufnahmeeinrichtung
– Auswahl und Bemessung von Anschlagmittel
– Transport von Lasten
– Regelmäßige Prüfungen
– Wartung, Inspektion, Instandsetzung
– Übungsaufgaben mit Belastungstabellen
– Ausbildung zum Kranführer
Berechtigung zum Steuern von Flurföderzeugen (Staplerschein)
Dauer
2 Tage
Kurzbeschreibung
Die Ausbildung erfolgt nach DGUV Vorschrift 68 und dem DGUV Grundsatz 308-001. Der Lehrgang umfasst die theoretische sowie praktische Ausbildung zum Erlangen der Berechtigung zur Steuerung von Flurförderzeugen.
Zum Abschluss der beiden Lehrgangstage erfolgt jeweils eine Theorie- sowie Praxisprüfung.
Qualifizierungsinhalte
– Einleitung, Gliederung, Anforderung
– Rechtliche Grundlagen
– Unfallgeschehen
– Aufbau und Funktion von Flurförderzeugen
– Antriebsarten
– Standsicherheit
– Umgang mit Lasten
– Verkehrsregelungen / Verkehrswege
– Regelmäßige Prüfungen
– Wartung, Inspektion, Instandsetzung
– Ausbildung zum Führen von Flurförderzeugen
Grundlagen der geometrischen Produktspezifikation (ISO-GPS)
Dauer
5 Tage
Kurzbeschreibung
Der Lehrgang vermittelt grundlegende Kenntnisse der geometrischen Produktspezifikation (ISO-GPS) gemäß aktuellen DIN-EN-ISO-Normen. Ziel ist ein einheitliches, normgerechtes Verständnis für Maße, Toleranzen und Bezüge sowie deren funktionale Bedeutung. Die Teilnehmenden lernen, technische Zeichnungen eindeutig zu lesen, zu interpretieren und sicher in der Praxis anzuwenden.
Qualifizierungsinhalte
Einführung in das ISO-GPS-System
– Ziel und Nutzen der geometrischen Produktspezifikation
– Einordnung in den Produktentstehungsprozess
– Bedeutung für Konstruktion, Fertigung und Prüfung
– Berufsübergreifende Kommunikation
Grundlagen der DIN EN ISO 8015
– Inhalte und Grundsätze der Norm
– Unabhängigkeitsprinzip (ISO 8015)
– Auswirkungen auf Maß-, Form- und Lagetoleranzen
– Einheitliche Interpretation technischer Zeichnungen
Maße und Maßarten
– Lineare Maße und Winkelmaße
– Theoretisch exakte Maße (TED)
– Maßangaben nach DIN EN ISO 14405
– Grenzmaße und Toleranzzonen
Maßtoleranzen und Passungen
– Toleranzen für Längen und Durchmesser
– Passungssystem nach DIN EN ISO 286
– Spiel-, Übergangs- und Presspassungen
– Funktionsbezogene Auslegung
Form- und Lagetoleranzen
– Grundlagen nach DIN EN ISO 1101
– Formtoleranzen (Geradheit, Ebenheit, Rundheit, Zylindrizität)
– Lage- und Orientierungstoleranzen (Parallelität, Rechtwinkligkeit, Position)
– Funktionsgerechte Anwendung
Bezugssysteme und Modifikatoren
– Bezüge und Bezugssysteme (DIN EN ISO 5459)
– Bezugsrahmen (A / B / C)
– Maximum-Material-Bedingung (MMB)
– Minimal-Material-Bedingung (LMB)
– Unabhängigkeitsbedingung
Hüllprinzip und Materialbedingungen
– Hüllprinzip (Taylor-Prinzip)
– Zusammenspiel von Maß-, Form- und Lagetoleranzen
– Praxisbeispiele aus der Fertigung
Allgemeintoleranzen
– DIN ISO 2768
– DIN EN ISO 22081
– Anwendung und Abgrenzung
Oberflächenangaben (Grundlagen)
– Angaben nach DIN EN ISO 1302
– Kenngrößen (Ra, Rz)
– Einfluss auf Funktion und Fertigung
Zeichnungslesen und Praxisanwendung
– Normgerechtes Lesen technischer Zeichnungen
– Interpretation komplexer Angaben
– Typische Fehler und Missverständnisse
– Praxisbeispiele aus Konstruktion und Fertigung
Praxisanteil
– Auswertung realer technischer Zeichnungen
– Übungen zu Toleranzen und Bezugssysteme
– Interpretation von GPS-Angaben
– Gruppenübungen mit Praxisfällen
Grundlagen Qualitätssicherung Kompaktwissen
Dauer
5 Tage
Kurzbeschreibung
Ziel dieses Lehrgangs ist es, die Grundlagen der Qualitätssicherung zu vermitteln. Sie werden in die Lage versetzt, durch aktuelles Wissen den Sinn der Qualitätspolitik zu verstehen und diese in der Praxis umzusetzen.
Qualifizierungsinhalte
– Grundlagen technischer Kommunikation
– Qualitätsmanagement, Überblick über die Qualitätssicherung
– Definition des Begriffs „Prüfen“
– Toleranzen
– Methodik der Prüfdurchführung
– Fertigungsmesstechnik, Längenmesstechnik
– Oberflächenprüfung, Form- und Lageprüfung
– Prozessüberwachung
– Übungen an praxisnahen Werkstücken
Kompaktkurs Qualitätssicherung in der Fertigung
Dauer
5 Tage
Kurzbeschreibung
Der Lehrgang vermittelt grundlegende und praxisorientierte Kenntnisse der Qualitätssicherung in der industriellen Fertigung.
Schwerpunkt sind das Verständnis von Qualitätsanforderungen, das sichere Prüfen und Messen sowie die Überwachung und Verbesserung von Produktionsprozessen.
Die Teilnehmenden lernen, Qualität systematisch zu beurteilen, Fehler zu erkennen und Prozesse stabil zu gestalten.
Qualifizierungsinhalte
Grundlagen
– Einführung in den Qualitätsbegriff
– Qualitätsmanagement (QM) und Qualitätssicherung (QS)
– Bedeutung und Ziele des Prüfens
Anforderungen
– Grundlagen der Toleranzen (Nennmaß, Grenzmaß, Toleranz)
– Maß-, Form und Lagetoleranzen
– Technische Kommunikation und ISO GPS
– Bedeutung normgerechter Zeichnungen
Prüfen und Messen
– Methodik der Prüfdurchführung
– Prüfplanung und Auswahl von Prüfmethoden
– Grundlagen der Fertigungsmesstechnik
– Längenmesstechnik und Messprinzipien
– Umgang mit Messmitteln (z.B. Messschieber, Bügelmessschraube)
– Bewertung von Prüfergebnissen (i.O. / n.i.O.)
Geometrie und Oberfläche
– Form- und Lageprüfung (z. B. Geradheit, Ebenheit, Position)
– Einfluss von Geometrie auf Funktion und Montage
– Grundlagen der Oberflächenprüfung
– Rauheitskennwerte (Ra, Rz)
– Prüfmethoden
Prozesssicherung
– Grundlagen der Prozessüberwachung
– Prozesskenngrößen und Grenzwerte
– Reaktion auf Abweichungen und Fehleranalyse
– Statistische Prozesskontrolle (SPC)
– Regelkarten und Prozessfähigkeit (Cp, Cpk)
Grundlagen Qualitätssicherung und Messtechnik für Metall- und Kunststoffteile
Dauer
15 Tage
Kurzbeschreibung
Die Qualifizierung vermittelt praxisorientierte Grundlagen für den Einsatz in der Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung in metall- und kunststoffverarbeitenden Betrieben. Schwerpunkte sind das Lesen technischer Zeichnungen, der sichere Umgang mit gebräuchlichen Mess- und Prüfmitteln, die Beurteilung von Bauteil- und Oberflächenqualität, das Erkennen und Dokumentieren von Fehlern sowie die strukturierte Durchführung von Prüfungen. Ergänzend werden grundlegende Methoden der Fehleranalyse, Prüfplanung, Qualitätsdokumentation und des Qualitätsmanagements vermittelt.
Qualifizierungsinhalte
Grundlagen der Qualitätssicherung
– Aufgaben und Ziele von Qualitätsprüfung und Qualitätssicherung
– Bedeutung von Qualität in der Fertigung und entlang des Produktionsprozesses
– Prüfarten und typische Einsatzbereiche, z. B. Wareneingangsprüfung, Endprüfung etc.
– Umgang mit fehlerhaften oder gesperrten Teilen
– Grundverständnis zu ISO 9001 und qualitätsrelevanten Vorgaben
Technische Zeichnungen, Maße und Toleranzen
– Grundlagen des Lesens technischer Zeichnungen
– Maßangaben, Bezugsmaße und funktionsrelevante Merkmale
– Maßtoleranzen und Grenzmaße
– Grundlagen von Passungen
– Einführung in Form- und Lagetoleranzen
– Oberflächenangaben und deren Bedeutung für die Bauteilprüfung
– Übertragung von Zeichnungsvorgaben in konkrete Prüfaufgaben
Praktische Messtechnik
– Auswahl geeigneter Mess- und Prüfmittel entsprechend der Prüfaufgabe
– Praktischer Umgang mit gebräuchlichen Messmitteln
– Richtiges Ansetzen, Ablesen und Dokumentieren von Messwerten
– Einfluss von Messfehlern, Temperatur, Verschmutzung und Handhabung
– Grundlagen der Prüfmittelüberwachung und des Umgangs mit kalibrierten Prüfmitteln
Werkstoff-, Bauteil und Oberflächenprüfung
– Grundlegende Unterschiede bei der Prüfung von Metall- und Kunststoffteilen
– Sicht- und Oberflächenprüfung nach Vorgaben und Referenzmustern
– Erkennen typischer Fehlerbilder
– Beurteilung von Fehlern nach Prüfanweisung, Zeichnung oder Grenzmuster
Prüfplanung und Qualitätsdokumentation
– Aufbau und Anwendung einfacher Prüfpläne und Prüfanweisungen
– Festlegen von Prüfmerkmal, Prüfmittel, Prüfumfang und Prüfhäufigkeit
– Führen von Prüf- und Messprotokollen
– Kennzeichnung von Prüfergebnissen: i. O. / n. i. O.
– Dokumentation und Rückverfolgbarkeit von Abweichungen
– Grundlagen der digitalen Erfassung von Prüfdaten, zum Beispiel mit Excel oder CAQ-Systemen
Fehlererkennung und systematische Fehleranalyse
– Unterscheidung zwischen Fehlerbild, Fehlerursache und Fehlerfolge
– Strukturierte Aufnahme und Beschreibung von Abweichungen
– Anwendung einfacher Methoden zur Ursachenanalyse
– Grundlagen der Reklamationsbearbeitung und des 8D-Prinzips
– Weitergabe und Eskalation festgestellter Qualitätsabweichungen
Grundlagen statistischer Qualitätsbewertung
– Bedeutung von Stichproben und Prüfintervallen
– Grundbegriffe Mittelwert, Spannweite und Streuung
– Erkennen von Trends und auffälligen Messwertentwicklungen
– Einführung in Prozessfähigkeit und Kennwerte Cp / Cpk
– Praxisnahe Interpretation einfacher Messreihen ohne vertiefte Statistik
Praxisübungen und Abschlussprüfung
– Prüfen realer oder praxisnaher Metall- und Kunststoffteile
– Auswahl und Anwendung geeigneter Messmittel
– Prüfung von Maßen, Toleranzen, Oberflächen und Beschichtungen
– Erkennen, Beschreiben und Dokumentieren vorgegebener Fehlerbilder
– Bearbeitung eines Prüfauftrags anhand einer technischen Zeichnung oder Prüfanweisung
– Erstellung eines Prüfprotokolls und Bewertung der Prüfergebnisse
– Praktische Abschlussaufgabe mit kurzer Ergebnisbesprechung
Technische Kommunikation
Dauer
10 Tage
Kurzbeschreibung
Der Lehrgang vermittelt grundlegende Kenntnisse der technischen Kommunikation mit Schwerpunkt auf dem Lesen, Verstehen und Anwenden technischer Zeichnungen. Die Teilnehmenden lernen, Zeichnungen sicher zu interpretieren, fertigungsgerecht umzusetzen und einfache Skizzen selbst anzufertigen. Ziel ist es, technische Informationen eindeutig zu erfassen und in der Praxis korrekt anzuwenden.
Qualifizierungsinhalte
Grundlagen technischer Zeichnungen
– Bedeutung technischer Kommunikation in der Fertigung
– Arten von Zeichnungen (Einzelteil-, Baugruppenzeichnungen)
– Normen und Regelwerke (Grundlagen)
Linienarten und Darstellung
– Linienarten und deren Bedeutung
– Darstellungen von Kanten, Mittellinien und verdeckten Konturen
– Normgerechte Darstellung
Ansichten und Projektionen
– Hauptansichten und Projektionsmethoden
– Zusammenhang zwischen verschiedenen Ansichten
– Interpretation komplexer Darstellungen
Schnittdarstellungen
– Voll-, Halb- und Teilschnitte
– Darstellung von Innenkonturen
– Schraffuren und deren Bedeutung
Maßangaben und Bemaßung
– Grundlagen der Bemaßung
– Funktions-, und fertigungsgerechte und prüfgerechte Maße
– Maßketten und Bezugssysteme
Toleranzen und Passungen
– Maßtoleranzen und ISO-Passungen (Grundlagen)
– Einführung in Form- und Lagetoleranzen
– Bedeutung für Funktion und Fertigung
Werkstoffe und Oberflächenangaben
– Werkstoffbezeichnungen und Kurzzeichen
– Angaben zur Oberflächenbeschaffenheit
– Bearbeitungskennzeichen
Maschinenelemente und Verbindungen
– Darstellung von Normteilen (z. B. Schrauben, Muttern)
– Fügeverbindungen
– Vereinfachte Darstellungen
Vorrichtungen und Fertigungsbezug
– Lesen fertigungstechnischer Angaben
– Zusammenhang zwischen Zeichnung und Fertigung
– Einfache Arbeitsabläufe verstehen
Technische Handskizzen
– Anfertigen von Handskizzen
– Übertragung von Maßen
– Skizzieren einfacher Bauteile
Fehlervermeidung und Praxisbezug
– Typische Fehler beim Zeichnungslesen
– Interpretation von Toleranzen und Angaben
– Praxisübungen mit realen Bauteilen und Zeichnungen
Praxisanteil
– Lesen und Auswerten realer technischer Zeichnungen
– Zuordnung von Bauteilen zu Zeichnungen
– Anfertigen eigener Skizzen
– Übungen zu Bemaßungen und Toleranzen

